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ARTIKELINFO
Datum
25.03.2021
IVECO BUS
25.03.2021
IVECO Crossway bei Eberhardt Reisen

Die Unternehmensgruppe Eberhardt setzt bei seinen Linienfahrzeugen für Stadt- und Überlandverkehr auf die Low Entry-Version des IVECO Crossway. Geschäftsführer Philipp Eberhardt erklärt im Gespräch, was er am Crossway LE schätzt.

1) Herr Eberhardt, würden Sie sich und Ihr Unternehmen kurz vorstellen?

Mein Name ist Philipp Eberhardt und ich bin seit über zehn Jahren in unserem Familienunternehmen tätig. Wir haben in Baden-Württemberg drei Busunternehmen: unseren Hauptsitz in Engelsbrand bei Pforzheim, ein weiteres Unternehmen in Ettlingen bei Karlsruhe und ein drittes Unternehmen in Vaihingen an der Enz, nahe Stuttgart. Im Osten Deutschlands, in Kesselsdorf bei Dresden, haben wir noch ein viertes Busunternehmen, Satra Eberhardt, dort ist auch unser Reiseveranstalter Eberhardt Travel angesiedelt. Wir haben insgesamt knapp über 490 Mitarbeiter – davon arbeiten 130 in der Reiseveranstaltung und die weiteren 260 Mitarbeiter arbeiten in einem unserer Busunternehmen oder Reisebüros. Unsere sieben Reisebüros sind von Pforzheim bis Berlin deutschlandweit verteilt.

2) Wie viele Busse haben Ihre Unternehmen derzeit im Betrieb?

Wir haben insgesamt 154 Fahrzeuge im Einsatz, davon sind 20 Reisebusse und der Rest sind Linienfahrzeuge für den öffentlichen Personennahverkehr, wovon 41 Stück von IVECO sind.

3) Welche Modelle haben Sie von IVECO BUS und seit wann?

Wir haben 2009 unseren ersten Crossway von IVECO beziehungweise damals noch Irisbus bekommen und seitdem kaufen wir fleißig bei IVECO ein. Mittlerweile haben wir von IVECO den Crossway LE City, den Crossway LE Line und den Crossway mit Hochboden im Einsatz. Die Crossway LE City fahren für unserem Unternehmen in Ettlingen im reinen Stadtverkehr in Karlsruhe, während die Crossway LE Line und die Hochboden-Fahrzeuge die Linien im Überlandverkehr in Enzkreis bei Pforzheim und in Vaihingen an der Enz bedienen.

4) Was war Ihnen beim Fahrzeugkauf zur Erfüllung der nötigen Aufgaben wichtig?

Natürlich war uns der Einsatz der Fahrzeuge im Stadt- sowie im Überlandverkehr wichtig. Wir fahren beispielsweises in Engelsbrand einerseits mit dem Stadtverkehr von Pforzheim, andererseits aber auch im Überlandverkehr. Diese Linie hat eine Gesamtlänge von 36 Kilometer. Die Zuverlässigkeit des Fahrzeugs sowie die Wartungsfreundlichkeit und der Kundenservice waren daher ausschlaggebende Kriterien für uns. Auch die Wirtschaftlichkeit und die Anzahl der Sitzplätze haben eine große Rolle gespielt.

5) Wie setzt IVECO das in den Fahrzeugen um? Und warum haben Sie sich dann genau für den Crossway entschieden?

Zum einen durch die Low Entry-Bauweise, die sehr wartungsfreundlich ist. Zum anderen war auch der komfortable Einstieg für die Fahrgäste an beiden Türen von Belang. Die Fahrzeuge sind zudem sehr zuverlässig und man hat ab Werk vier Jahre Garantie, was sonst von keinem anderen Hersteller angeboten wird. Zuletzt überzeugt uns auch der Verbrauch und natürlich der Fahrzeugpreis.

6) Welche Antriebsart verwenden Sie und warum haben Sie sich für diese entschieden?

Mittlerweile haben wir ausschließlich einen Diesel-Fuhrpark mit Euro VI und setzen auf den großen Cursor-9-Motor mit 360 PS von IVECO. Der Grund dafür ist, dass wir im Schwarzwald Überlandverkehr fahren und pro Linienfahrt eine Höhendifferenz von 450 Höhenmeter bewältigen, wofür wir einen entsprechend starken, aber verbrauchsarmen Motor benötigen.

7) Wie viel Kilometer legen Ihre Fahrzeuge durchschnittlich im Jahr zurück?

Mit den Linienfahrzeugen legen wir jährlich je nach Einsatzgebiet im Stadtverkehr zwischen 60.000 km und 70.000 km zurück – im Überlandverkehr sind es bis zu 120.000 km.

8) Wie zufrieden sind Sie mit dem Kundenservice Ihres IVECO-Partners und mit dem Servicenetz?

Unser IVECO-Partner ist die Firma Knebel, die in unserer unmittelbaren Nähe sitzt. Durch deren exklusiven Hol- und Bring-Service sparen wir uns die Einsatzkosten für unser Personal. Ich kann nur sagen, dass wir wirklich sehr, sehr zufrieden sind.

9) Wie ist die Rückmeldung Ihrer Fahrer auf die IVECO Fahrzeuge?

Am Anfang war der ein oder andere ein bisschen skeptisch, aber das hat sich schnell geändert. Das Fahrzeug, die Fahrleistung und vor allem die Laufruhe haben unsere Fahrer absolut überzeugt.

10) Bekommen Sie auch die Reaktion Ihrer Kunden bzw. Fahrgäste auf die IVECO-Fahrzeuge mit?

Ja, am Anfang war es für unsere Kunden eine kleine Umstellung, weil im hinteren Bereich des Fahrzeugs, im Gegensatz zu unseren Niederflurfahrzeugen, zwei beziehungsweise drei Stufen sind. Im Überlandverkehr überzeugen die Sitzplätze, da die Strecken zwischen den Haltestellen länger sind.

11) Wenn Sie jetzt alle Faktoren zusammennehmen, wie zufrieden sind Sie mit den Bussen von IVECO?

Wir sind sehr zufrieden mit unseren Crossways von IVECO. Sie sind aus wirtschaftlicher Sicht einfach unschlagbar! Die Fahrzeuge haben im Vergleich zu unserem kompletten Fuhrpark den niedrigsten Durchschnittsverbrauch.

12) Die Zukunft der Mobilitätsindustrie wird sich eher Richtung E-Mobilität verändern. Haben Sie schon eine Vision, wie es zukünftig in Ihrem Unternehmen damit aussieht? Und wissen Sie auch schon, welche Rolle IVECO BUS dabei spielt?

Im reinen Stadtverkehr ist E-Mobilität natürlich machbar. Im Überlandverkehr, der bei uns den größten Anteil im Busverkehr einnimmt, ist es jedoch schwer umzusetzen. Unsere Linie hat im Überlandverkehr eine Gesamtlänge von 36 Kilometer. Das heißt die Busse fahren im Schichtbetrieb circa 450 Kilometer pro Tag. Hier ist die E-Mobilität hinsichtlich der Reichweite nicht realisierbar, dafür müsste die Akkureichweite mindestens verdoppelt werden. Hinzu käme, dass in die Ladeinfrastruktur und die Werkstatt investiert werden müsste, was einen hohen finanziellen Aufwand bedeuten würde, den private Busunternehmer erst einmal aufbringen müssten. Bisher haben nämlich überwiegend die kommunalen Betriebe in die E-Mobilität investiert.
IVECO BUS ist in puncto alternative Antriebe mit dem E-Way und Heuliez bereits gut aufgestellt und trägt mit Sicherheit gut zur Umstellung auf E-Mobilität bei.

Vielen Dank für das Gespräch!